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Über 50 Pfarreimitglieder machten sich im Juli zu einem Ausflug und Pilgerfahrt zum Kloster Weltenburg auf den Weg. Nach einer Zwischenstation in Bettbrunn und der Feier der Hl. Messe reiste die Gruppe die letzten Kilometer zum Kloster auf einem Schiff, vorbei an romantischen Landschaften und durch den sogenannten Donau-Durchbruch kurz vor Weltenburg. Nach Stärkung bei Kaffee und Kuchen und einer Führung durch das Kloster traten die Ausflügler die Rückreise an. |
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Sie sind schrill, sie sind außergewöhnlich und sie fordern heraus die 24 Bilder, die der Adelschlager Theologe und Künstler Stefan Weyergraf, gen. Streit, zum Leidensweg Jesu gestaltet hat. Und sie sind ungewöhnlich und einzigartig in der abendländischen Kunstgeschichte, denn der Betrachter nimmt gänzlich Jesu Sicht auf das Geschehen ein. Er verfolgt Szene um Szene fix durch die Augen Jesu, und das so konsequent, dass sich auch das Bildmotiv mit seinem Blick verändert, neigt, kippt. Die gewohnte Sicht ist verschoben, verdreht, die Perspektive völlig umgekehrt.
In der Happurger Kirche kann derzeit dieser außergewöhnliche Kreuzweg besichtigt werden - noch bis Ostern 2011. Die Kirche ist tagsüber geöffnet - Sie sind herzlich willkommen!
Weitere Infos zum Kreuzweg: www.jugendkreuzweg-online.de
(© Jugendhaus Düsseldorf 2010, Bildrechte bei Stefan Weyergraf gen. Streit, Adelschlag) |
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| Fronleichnam im Regen |
Beinahe ins Wasser gefallen wäre die Fronleichnams-Prozession in Pommelsbrunn. Doch ausgerüstet mit zahlreichen Schirmen wagten sich die Geistlichen, der evangelische Posaunenchor Pommelsbrunn und eine unverzagte Schar an Gläubigen auf den Weg zu den wunderschönen blumengeschmückten Altären rund um die Kirche.
Nach der Prozession gab es genügend Gelegenheit, sich bei Weißwürsten und Brotzeit in den Gemeinde- und Pfarrhausräumen wieder zu stärken. Die Teilnehmer waren sich einig: Trotz Regen war Fronleichnam 2010 ein schönes Fest geworden. |
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| Erstkommunion 2010 |
| 34 Kinder aus 15 Ortschaften haben in den Kirchen in Heldmannsberg und Happurg die erste heilige Kommunion empfangen. Nach dem feierlichen Einzug durften die Erstkommunion-kinder zu Beginn der Gottes-dienste, der von den Gruppen „Tohuwabohu“ bzw. „Ichthys“ gestaltet worden sind, ihre Kommunionkerzen an der Osterkerze entzünden. Pfarrer Klein ging bei seiner Ansprache besonders auf die Bilder ein, die die Kinder zum diesjährigen Thema „Jesus berührt unsere Herzen“ selbst gemalt hatten: „Jesus berührt mein Herz dann, wenn ich mich berühren lasse, wenn ich ihn in mein Herz einlasse.“ Die Kinder hätten ihre Herzens-geschichten nicht malerisch umsetzen können, wenn sie nicht zuvor ihr Herz geöffnet hätten, so Klein. Deshalb rief er die Kinder dazu auf, diese Freundschaft zu Jesus, die mit dem Tag der Erstkommunion beginnt, auch in Zukunft zu pflegen und Jesus immer wieder bewusst in sein Herz einzulassen.
Mit einer Dankandacht in Pommelsbrunn, gestaltet vom Posaunenchor Hohenstadt, endete der Festtag.
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Auch in diesem Jahr waren in der Pfarrei die Sternsinger unterwegs. Insgesamt kam so die stattliche Summe von rund 9300 EUR zusammen.
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Zeltlager mit Häuptling Winnetou
Pünktlich zum Ferienbeginn hatte die Pfarrei Heldmannsberg zum Zeltlager hinter der Wallfahrtskirche eingeladen dieses Jahr ganz im Zeichen von Winnetou.

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| Ostern in der Pfarrei |
„Lumen Christi! Deo gratias!“ Mit diesem Ruf hatte Pfarrer Roland Klein in Pommelsbrunn die Osterkerze am Osterfeuer entzündet und damit die Osternacht der katholischen Pfarrgemeinde eröffnet. Es soll bedeuten, dass Christus das Licht ist, das den Menschen Orientierung in ihrem Leben geben will. Durch seine Auferstehung von den Toten erleuchtet Christus sogar die Dunkelheit des Todes und schenkt so Kraft und Zuversicht.
Vor allem die Kinder staunten, als der Pfarrer mit den Ministranten die stockdunkle Kirche betrat. Erst nach und nach erhellte sich die Kirche durch den Schein der vielen mitgebrachten kleinen Osterkerzen. Die Feier erreichte ihren Höhepunkt im festlich vom Organisten Hans Braun eingespielten Gloria, im stimmungsvollen Halleluja des Kirchenchores Pommelsbrunn und in der Verkündigung der Osterbotschaft von der Auferstehung Jesu.
Der Gottesdienst in der Nacht von Samstag auf Sonntag ist der Höhepunkt der Osterfeierlichkeiten.
Am Gründonnerstag hatte Pfarrer Klein die traditionelle Fußwaschung an zwölf Gläubigen in Hartmannshof vollzogen. Der Todesstunde Jesu war mit Gottesdienst und Andachten am Karfreitag in Heldmannsberg und Happurg gedacht worden. Nach der Osternacht bildete am Ostermontag ein fröhlicher Familiengottesdienst mit der Band „Ichthys“ in Happurg den Abschluss, im Gedenken an die Begegnung der Jünger mit dem Auferstandenen.
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| 6.000 Euro gespendet |
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Die stolze Summe von 6.000 Euro brachten vier Aufführungen des Elisabeth-Musicals ein, bei denen aus der Pfarrei die Musikgruppe Ichthys und der Gospelchor Overcross mitgewirkt hatten. Der Erlös wurde der Caritas-Straßenambulanz in Nürnberg sowie dem Internationalen Bauorden (IBO) gespendet. Der Bauorden war vor rund 50 Jahren maßgeblich am Bau unserer Pommelsbrunner Kirche beteiligt.

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| Missionare in Deutschland |
Gerade mal 410 Christen bekennen sich in der Mongolei zum katholischen Glauben. Doch während in Deutschland über Gleich-gültigkeit und Kirchen-austritte geklagt wird, ist die junge Kirche der Mongolei eine Gemeinschaft im Aufbruch. Ihr charismatisches Oberhaupt, Bischof Wenceslaus Padilla, besuchte im Oktober die Pfarrei.

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In Happurg feierte der Bischof gemeinsam mit den Orts-geistlichen, den Seelsorgern der Nachbarpfarreien und zahlreichen Gläubigen die heilige Messe, von den Chören Immanuel und Overcross musikalisch gestaltet. In der auf Englisch gehaltenen und ins Deutsche übersetzten Predigt machte Bischof Padilla deutlich, dass das eigene Leben im Glauben die unverzichtbare Voraussetzung für die erfolgreiche Weitergabe der frohen Botschaft ist. Nur wer selbst den Weg der Liebe Gottes geht, könne andere von Gott begeistern.
Nach dem Gottesdienst berichtete Bischof Padilla im voll besetzten Pfarrheim von seiner Arbeit in der Mongolei. Wie kann ein solches Land missioniert werden? Bischof Padilla hat dafür ein einfaches Rezept gefunden: „Den Menschen das Evangelium nahe bringen“, erklärt er, „das geht am Besten durch das eigene Lebenszeugnis.“ Soziale Projekte wie eine Kranken-station oder ein Kinderheim gehören ebenso zu den Tätigkeitsfeldern der kleinen Diözese wie die allgemeine und berufliche Bildung mit Bibliothek und Werkstätten.
Bischof Wenceslao Padilla war auf Einladung des katholischen Missionswerks „Missio“, das die Arbeit in der Mongolei und vielen anderen Ländern nachhaltig unterstützt, nach Deutschland gekommen. Im „Monat der Weltmission“ wollen Bischof Padilla und 17 weitere internationale Gäste mit einem lebendigen Zeugnis zum Glauben einladen – nicht in den sogenannten Missionsgebieten, sondern mit zahlreichen Veranstaltungen quer durch Deutschland.
Weitere Infos: www.missio.de |
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